Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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genug. Aber ich weiß nicht, warum er ſeit ei⸗ nigen Jahren anfaͤngt, in Mode zu kommen.

Ich liebe ihn nicht. Es iſt ein geſunder Wein, aber keine Poeſie drin, kein Bouquet, kein Schwung, keine Begeiſterung. Das Blut bleibt kalt und der Kopf wird ſchwer dabei. Ich halte es nach wie vor mit unſerm Burgunder und mit unſerm Cote Roti. Ich trinke nicht fuͤr den Magen, ſondern fuͤr das Herz.

Weißt Du Deinem Herzen nichts Beſſe⸗

res zu bieten?

Liebe etwa? Nein, Freund, das iſt ein Gefuͤhl, deſſen ich mich laͤngſt entſchlagen habe. Zweimal habe ich etwas davon geſpuͤrt, aber da ich beidemal mehr Pruͤgel, als Kuͤſſe davon⸗ getragen, ſo habe ich die Art Liaiſons, die ſo uͤbel fuͤr mich ausſchlagen, gaͤnzlich aufgegeben. Seit mir die Liebe nicht mehr roſig, ſondern immer blau angelaufen erſchiengehe ich ihr aus dem Wege. Das erſtemal ich war kaum in Paris angekommen wohnte gerade uͤber mir ein alter Kuͤſter mit ſeiner Frau und einer