Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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enöthigt, nachzugeben, und da er ſelbſt nach APäns zurdch mußte, in die keinſtwenige Tren⸗

die Thräͤnen in Neachem Maaße. Reynaud ver⸗ ſprach, wenn die Verhaͤltniſſe ſich ſo geſtalten follten, daß ſein Oheim es nicht rathſam faͤn⸗ de, bald nach Frankreich zuruͤckzukehren, ihm in das Aſyl, das er ſich waͤhlen wuͤrde, nachzu⸗ 4₰ kommen, und dort im Schooße aller ſeiner Lieben ganz dem haͤuslichen Gluͤcke zu leben. So ſchwer dem Marquis auch die Wahl wur⸗ de,. ſo gab er doch ſeinem Freunde den Vor⸗ zug vor den Damen, und erklaͤrte ſich bereit, 1 1 auch ferner noch ſein Schickſal mit dem ſeini⸗ gen zu verbinden. An einem und demſelben Tage verließen alle Glieder unſerer kleinen Ge⸗ ſellſchaft Rennes; die Nonne, welche in den letzten Tagen,: wenn auch ſchweigſam, doch ſtets heiter laͤchelnd dem Treiben ihrer Umgebung beige⸗ wohnt hatte, ſtieg ruhig zu den Übrigen i in den Wagen, als ſie Adele, welche ſie wie eine lie⸗ bevolle Tochter pflegte, bei der Hand ergriff,