Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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dan ab. Aber das Pferd Dumesnil's, das ſich jetzt frei im Zuͤgel fuͤhlte, ſtutzte vor dem Waſ⸗ ſer und warf ſich baͤumend zur Seite, ſo daß es den in demſelben Augenblick hinabſprengen⸗

den Jourdan deckte, und die Kugel nicht ihn,

ſondern Dumesnil in die Seite traf. Er ſtuͤrzte lautlos zu Boden. Der Kaufmann hielt ſich nicht mit ihm auf, ſondern warf ſich Jourdan nach, deſſen Pferd ſich beim Sprunge beſchaͤ⸗ digt hatte, und riß ihn von hinten bei den Haaren herunter in's Waſſer. Jourdan machte ſich zwar bei ſeiner uͤberlegenen Koͤrperkraft auf einen Augenblick von ſeinem Gegner frei, aber die Huſaren, welche unterdeß herangekommen waren, warfen ſich uͤber ihn und ſchleppten ihn gefangen an das Ufer. Als er wieder auf feſter Erde war, ſchuͤttelte er ſich das Waſſer ab

und blickte darauf gleichmuͤthig auf den entſeel⸗

ten Koͤrper Dumesnil's, der zu ſeinen Fuͤßen lag. Du haͤtteſt genug! ſagte er kalt. Du wirſt auch bald genug haben, rief der Kaufmann, ihm mit der Fauſt drohend. Jourdan lachte

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