279 das Zuſammentreffen erſchrack. Waͤhrend er ſich bei Adelen nach ihrer Gefangenſchaft und der Veranlaſſung erkundigte, welche die Nonne ih⸗ res Verſtandes beraubt hatte, eilte der Cheva⸗ lier den Kommiſſairen nach, welche, da ſie das Schloßgefaͤngniß leer gefunden hatten, ſich nach dem der Stadt begaben, um dort ihre Unter⸗ ſuchung fortzuſetzen. Jammernd und immer noch hoffend, war eine große Anzahl Buͤrger ihnen gefolgt. Jeder zitterte vor der Wahrheit und wollte doch der Ungewißheit ein Ende machen. Als man auf den Hof trat, ſchauderten die Kommiſſaire zuruͤck vor dem Blute, das noch an den Steinen klebte. Die Buͤrger ſtuͤrzten in den innern Raum, kehrten aber verzweifelt zuruͤck. Dumenoir, der wieder zum Vorſchein gekommen war, machte auf die Eisgrube auf⸗ merkſam, deren Oeffnung erſt kuͤrzlich zuge⸗ mauert ſey. Man ſchlug die Steine heraus. Ein Lraͤßlicher Leichengeruch fuhr den Herandrin⸗ genden entgegen. Die Beweiſe ihres Besluſts lagen verweſend vor ihnen.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


