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Es war neun Uhr, als Jourdan ſich mit Duprat vereinigte und vor die Stadt zog, die ihm zitternd ihr Thor oͤffnete. Seine Soldaten mußten die Nacht uͤber unter dem Gewehre bleiben. Fuͤr die Einwohner war es eine Nacht des Grauens und des Jammers. Jede Familie faſt hatte einen Streiter hinausgeſchickt, und niemand war zuruͤckgekehrt. Schon hatte der Tod ſo viel Opfer verlangt, und was war noch zu fuͤrchten? Alles zitterte, wenn man an das Schickſal dachte, das noch bevorſtand. Einer wuͤthenden Horde Preis gegeben, welche noch durch Rache aufgeregt war, ſchien nichts ſo graͤßlich, was nicht zu beſorgen war.
Am andern Morgen gebot Jourdan, daß die Thore der Stadt geſchloſſen bleiben ſollten. Er ſetzte den alten Buͤrgerrath, zu welchem Du⸗ prat und Mainville gehoͤrten, wieder ein und er⸗ klaͤrte denſelben in Permanenz. Patrouillen durch⸗ ſtreiften die Straßen. Aus mehreren Haͤuſern wurden Leute fortgeſchleppt und nach dem Schloſſe gefuͤhrt, welches Jourdan hatte befe⸗


