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ſtets etwas Geputztes: Sachſen leiſtet in der Kuchen⸗ bäckerei nur etwas weniger als Thüringen, wobei ich blos an zwei Vergnügungsorte bei Leipzig erinnern darf, welche ohne weitere Umſtände der große und kleine Kuchengarten genannt ſind. Die ärmſte Frau bäckt mit dem Brode einen Kuchen, die National⸗ leidenſchaft heißt Kuchen, an der Heerſtraße ſteht an den Gaſthausſchildern obenauf„Kuchenbäckerei“. Ich hatte eine lange Zeit das Glück, mitten im Schooße dieſes nationalen Appetits zu wohnen, und alle Nüancen deſſelben alle Tage zu beobachten: in Köſen nämlich ſteht hoch am Wege das berühmte Hämmerlingſche Kuchenhaus, wo der leichtgeſchürzte Pilger, der ſchwere Kärrner, welcher das Saumroß treibt, der muntre Handelsmann und das ernſte Edelfräulein anhält, und einen Wink ausgehen läßt mit der reſpektiven Hand. Darauf erſcheint ohne weitere Frage Bertha, die ſchalkhafte, mit dem⸗ jenigen Kuchen, welcher eben an der Jahreszeit iſt. Zu Fuß, zu Roß, zu Wagen wird er pauſirend


