XIV 8
ſus in der Fremde! Er ſieht es nicht mehr ſeit vielen Jahren, das tauſendfache Gewirr deutſcher Entwicklungsfaͤden, er hoͤrt in der Ferne nur die Reſultate, er iſt gar nicht mehr im ſpeciellen Verbande, nur mit ſei⸗ nem Genie wirft er uns zuweilen auf gut Gluͤck treffende Schlaͤge zu; wenn es noch lange dauert, verlieren wir ihn voͤllig an Frankreich; ſeit der letzten großen und ver⸗ lornen Schlacht, welche von 31 bis 34 ge⸗ ſchlagen wurde, hat man nur hie und da in einem Oleandergebuͤſch ſein diamantenes Schwert blitzen ſehn— eine Nachahmung Heine's waͤre ſeit laͤngerer Zeit voͤllig alt⸗ modiſch, wir ſind ein ganz andres Deutſch⸗ land jetzt, als fuͤr das Heine Reiſebilder in Hamburg ſchrieb!
Warum ich jetzt dies Genre ſchließe? Warum ich mich zu andern Formen gedraͤngt fuͤhle und warum ich glaube, daß dieſe raſch wechſelnde Darſtellung einfacheren Anſpruͤchen des Geſchmacks weiche?


