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Damen, welche rückſichtslos aller Welt das hintere Profil zeigen, tragen auf dem Gipfel des Schloſſes die Krone. Sie ſind eine verkörperte Anekdote des alten, derben Herren, dem die Weiber nicht mit Liebe aber mit Haß viel zu ſchaffen gaben, und der deshalb ſtatt der Sonette Witze auf ſie zu machen pflegte. Bekanntlich ſoll er einſt zu ſeiner Wirthin in Leipzig, als er das Winterquartier bezog, geſagt haben: Wie ſoll's Einem gehn, der zwei Weiber auf dem Halſe und die Franzoſen obendrein hat! Und hier auf dem Gipfel des neuen Palais ſoll er denn auch zu Trägern ſeiner Krone die Maria The⸗ reſia, die Katharina und die Pompadour erwählt haben. Die artigere Deutung von heute ſagt natür⸗ lich, es ſeien die drei Grazien.
Nur in der Mangeuvrezeit hat er hier gewohnt, und ſeine Generale beherbergt. Ich erzähle nichts
von den prächtigen Sälen, von der ſtillen poetiſchen Ausſicht— auf der einen Seite ſtehen jenſeits eines großen Platzes als Vorhallen dieſes Schloſſes zwei ſchlanke Schlöſſer, zu welchen hoch hinauf kühn


