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in den Waſſergrund ein, ſchöpfen ſich damit voll, ſteigen wieder auf, ſchütten den Boden in ein Be⸗ hältniß, gehen dann von Neuem hinab, und ver⸗ tiefen auf ſolche Weiſe den Grund. Man ſieht dieſer theuren Inſtrumente von Stettin bis jenſeits des Swinemünder Hafens mehrere, und es ſteht zu er⸗ warten, ob die Natur den Baggern weichen wird.
Ich hab mir dies Oder⸗ und Swine⸗Seeweſen mehr wie einen Dilettantismus vorgeſtellt, hab' aber doch viel mehr gefunden, als ich erwartet hatte, Stettin hat einen ſehr reſpektablen Waſſerverkehr, und Theer und Maſten; gekauter Tabak und Waa⸗ rentonnen, Matroſenlärm und kraͤftiger Geruch ſind in Genüge zu finden, wenn man von der obern Stadt nach dem Waſſer hinabſteigt.
Die Pommern und Stettiner ſind ſehr ſtolz auf Stettin, und finden es ſehr ſchön gelegen und mit ſchöner Gegend umſäumt— das hügelige Terrain am Waſſer iſt auch wirklich für dieſen ſonſt magern Theil unſers Vaterlandes ganz artig; objektiv be⸗ trachtet iſt es freilich nicht viel. Frauendorf, ein


