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führen ohne Begeiſterung und ohne Ruhe, zum Helden verdorben, zum Bürger untauglich— aber zum Leiden und Tragen geſchickt; lebe wohl Jugend!“
Damit nahm er ſeinen Mantel; er wollte von Joel Abſchied nehmen, und noch einmal ſeine Brücke beſuchen, aber der Straße, wo Conſtantie wohnte, ausweichen, ſo weit er konnte.
Es war ein ſanfter, ſtiller Abend, den er auf der Straße fand, Frühlingsgedanken irrten ſchon vereinzelt hie und da in der Luft herum, und flüſter⸗ ten unverſtändliche aber fröhlich klingende Worte den unbefangenen Leuten in's Ohr.
Ueberraſcht von dem milden Eindruck der Luft blieb er einen Augenblick vor dem Hauſe ſtehn. Da kam eine verſchleierte Dame an den Häuſern entlang, ſie war nicht mehr weit von ihm, als ſie den Kopf aufrichtete, und nach den Fenſtern des zweiten Stocks zu ſehen ſchien, ein Bedienter folgte ihr in der Entfernung von einigen Schritten. Jetzt war ſie dicht bei Valerius, der Kopf war wieder geſenkt—
„Conſtantie!“ ſprach dieſer leiſe— Valerius!
Dieſer Gegenruf ſchien aus dem Herzen der Dame zu ſpringen, ehe ſie Zeit gewonnen hatte,


