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halb ſchneller gehn, aber Stanislaus machte keine Anſtalt, ihm zu folgen, und ſo war er genöthigt, langſam fortzuſchleichen, während ſein Herz ſprang.
Conſtantie war nicht mehr beim alten Grafen. Dieſer empfing Valerius mit einer ſüßen Höflichkeit, welcher man leicht anmerkte, daß ſie nur die eines Weltmannes und von der Beredſamkeit Conſtantiens erzeugt war. Er bat Valerius, zum Eſſen dazu⸗ bleiben, und begann ein Geſpräch über teutſche Lite⸗
ratur; es war nicht zu verkennen, daß er alle früheren Beziehungen gefliſſentlich umgehen wollte. Valerius fühlte ſich gedrückt, und ertrug den fatalen Zuſtand nur, um wieder in die Nähe der Fürſtin
zu kommen.
Ich hörte neulich, hub der Graf an, hier unten auf der Straße ein Lied von Goethe ſingen, was ich oft in Teutſchland gehört habe. Es ſind wohl mehrere Ihrer Landsleute hier? und die alten tiefen Augen ſchickten bei dieſen Worten einen ſpitzigen Blick auf den Gefragten— was machen die Leute in einer ſolchen Kriegszeit bei uns?
Valerius war verlegen und beleidigt, aber er mochte nicht reden, und zuckte blos mit den Achſeln.


