dem Thaddäus die Hand, und ſchenkte ihm ſeine Börſe, ohne zu bedenken, daß es der letzte Reſt ſeiner Baarſchaft ſei.
Leb wohl, Magyac, du biſt noch der Ehrlichſte von Allen.
Thaddäus küßte ihm heftig die Hand, eine un⸗ gewöhnliche Rührung trat auf ſein Geſicht: Herr, Sie ſind gut, laſſen Sie mich ſo lange hier blei⸗ ben, bis Sie aus Warſchau gehn, jetzt giebt es doch noch nichts zu thun.
Dieſe ſtillſchweigende Vorausſetzung des einfachen Bauers, daß ſein Herr Warſchau verlaſſen müſſe, wenn er nicht mehr fechten wollte, ergriff dieſen heftig. Er fühlte ſich unglücklich, verlaſſen, belei⸗ digt, und da er nicht wußte, wen er direkt ankla⸗ gen ſollte, ſo hätte er am liebſten weinen mögen wie ein ungezognes Kind.—
So ſchnell wechſeln die Dinge, daß er es heut war, welcher Joel aufſuchte, um einen Freund zu ſehen. Einer wollte den Andern zerſtreun, und ſie ſtrichen planlos Arm in Arm durch die Straßen. Stanislaus und ſein Vater fuhren raſſelnd an ihnen vorüber, Valerius bemerkte ſie zu ſpät, um zu


