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rührer. Unter betäubendem Geſchrei hob das achtund⸗ achtzigſte Regiment die Kolben in die Luft, Hunderte von Schüſſen knallten dem tollkühnen Reiter nach, der die menſchliche Mauer durchbrochen hatte und die ſteile Straße hinabſprengte. Immer neue und entferntere Schüſſe zeigten an, daß die vorhergehenden den Reiter 3 nicht zu Falle gebracht. Vingris prallte entſetzt zurück, als er in dem todtenblaſſen Reiter, der vor dem Thore hielt, ſeinen Herrn erkannte. In großen Wolken ſtieg der Dampf von dem ſchwitzenden Schecken.
Vingris wollte die Stallglocke ziehen, der Baron winkte abwehrend mit der Hand.*
So hielt denn Vingris den Schecken, während der Baron abſtieg.
„Papier! Feder! Schnell!“
Vingris, deſſen Ideengang durch das Benehmen des Barons zu längſt vergeſſenen Befürchtungen zurück⸗ kehrte, deutete mit der zitternden Hand nach ſeiner Loge. Vingris erinnerte ſich nicht, daß der Baron ſie ſchon einmal betreten habe, jetzt ſah er denſelben haſtig und unſicher die wenigen Stufen emporſteigen. Der Baron ließ die Thür offen und Vingris hörte ihn einige Sekunden dort herumkramen, bis er das Geſuchte gefunden hatte. Dann war es einige Augenblicke ſtill


