Teil eines Werkes 
2. AbtheilungDer rothe Fasching : Roman aus Frankreichs jüngster Vergangenheit : 2. Band (1872)
Entstehung
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auf die Waffe, die René Mondélion ihm auf fünf Schritt Entfernung vor die Bruſt hielt.

René's Hand zitterte. Vor ſeinen Augen lag es wie ein Nebelſchleier, der ihn die Gegenſtände kaum erkennen ließ.

Da hörte er hinter ſich einzelne Rufe ſeiner Leute: Nein! Nein!

Jubelnd ſchwenkte der Greis mit dem weißen Barte ſeine rothe Fahne und Jean Jaccard hielt hoch über ſeinem Haupte das Käppi, um die neuen Freunde und Verbündeten zu begrüßen.

Da krachte es, kaum lauter als ein explodirendes Zündhütchen. Der Revolver Mondeélion's war ſehr klein und von zierlichſter Arbeit. Jean Jaccard zuckte leicht zuſammen, als habe er einen Stoß erhalten, und das

Käppi entfiel der ausgeſtreckten Hand. Dann öffnete

er den Mund, als fühle er das Bedürfniß, ſehr tief Athem zu holen, ſeine Augen öffneten ſich weit und richteten ſich mit ſtarrem Ausdruck auf ſeinen Schwa⸗ ger, dann ſank er langſam an der Seite ſeines Pferdes herunter.

Faßt ihn! Nieder mit dem Mörder!

Noch fünf Revolverſchüſſe knallten, dann warf René Mondelion die zierliche Waffe weg und ſprengte mit geſchwungenem Säbel unter die Haufen der Auf⸗