Teil eines Werkes 
2. AbtheilungDer rothe Fasching : Roman aus Frankreichs jüngster Vergangenheit : 2. Band (1872)
Entstehung
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grinſte Androlet und ſchwang den Kolben über ſeinem

Schlingel dort auf der ſcheckigen Kuh? Platz da, damit ich mir das Kameel näher beſehe.

Und Pere Androlet riß ſich los und ging vor⸗ wärts. Dann blieb er wie zu Stein erſtarrt ſtehen, als erblicke er ein Geſpenſt.

Mondélion hatte eben daran gedacht, daß ihm ja noch eine Stütze bleibe, Ehre und Pflicht. Er hatte bitter in ſich hineingelacht, dann hatte er ſich auf ſeinem Pferde aufgerichtet; mit der ganzen Kraft ſeiner männ⸗ lichen Seele ſträubte er ſich gegen die letzte Verneinung. Da ſah er dicht vor und unter ſich ein aufgedunſenes, vor Zorn bis zum Wahnwitz entſtelltes Geſicht unter einer Nationalgardenmütze, welches ihm zuſchrie:

Hund von einem Ariſtokraten! Schurke! Dieb! Meuchelmörder! Du haſt uns unſere Louiſon geſtohlen

und haſt dafür ihren Bruder umbringen wollen, unſern

tapfern Jean, und jetzt kommſt Du um, uns allen die Hälſe abzuſchneiden, Du Schurke, Du Dieb! Aber jetzt ſchneidet man Dir den Hals ab, Du Viper Du! Und ehe ſich Mondélion und die ihm zunächſt ſtanden, von ihrem Erſtaunen erholten, hatte Père An⸗ drolet einem der Soldaten die Flinte aus der Hand

geriſſen und in die Luft gefeuert.

Ich hätte Dich niederſchießen können, Du Hund,