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Die Volksbeglücker : eine Erzählung : ein Band / von Max von Schlägel
Entstehung
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„Es iſt eine harte Arbeit, die fürs Volk.“

„Sie ſcheinen heute Abend allerdings mit theuren Intereſſen in Konflikt gekommen zu ſein.“

„Es iſt wahr, ich hatte meinen Schwager lieb, lieber als alle andern Menſchen außer meiner Frau; aber einmal mußte es ſo kommen, und er hat es ja gewollt.⸗)

„Sind Sie deſſen ſicher?“

„Gewiß, Kleinert mag alle Fehler haben, die ihm meine Frau nachrühmt, aber ehrlich mit dem Volke und der Partei meint er's.“

„Und— und Ihre Frau— wird ſie es gleich gültig hinnehmen, wenn Sie ihren Bruder in der Oeffentlichkeit angreifen?“

Der Nationalrath blickte mißtrauiſch auf zu ſeinem größeren Begleiter. Er begegnete nur einem warmen Blick voll echter Theilnahme.

„Das nicht; es wird eine aufregende Scene geben“, ſagte er dann.„Vielleicht einen ſehr ernſtlichen an⸗ dauernden Verdruß. Es thut mir das leid. Ich liebe mein Weib aufrichtig, trotzdem ſie kein Verſtändniß hat für das, was mir als das Höchſte gilt; ich habe auch meinen Schwager gern, recht gern, aber wem es ernſt iſt mit der Sache des Volks, der darf