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„ich wußte, daß Du im letzten Moment treu zu uns ſtehen würdeſt, daß die Zufälligkeit, die Schweſter eines eitlen Schwachkopfs zur Frau zu haben, uns nicht trennen könne. Und nun, meine Herren, ich glaube, ich ſpreche allen aus der Seele, wenn ich rufe: Unſer Wenggy, mit dem warmem Herzen und dem unerſ chrockenen Muth, unſer tapferer Führer und Vorkämpfer lebe hoch!“
Der unheimliche Mann erhob ſein mit rothem Wein gefülltes Glas und leerte es; die übrigen folgten ſeinem Beiſpiel:„Hoch! Hoch!“
Der alſo Gefeierte ſaß da und ſuchte gefällig und dankbar zu lächeln, aber ſein bleiches Geſicht brachte es nur zu einer ſchmerzlichen Grimaſſe. Als werde es ihm um die Bruſt zu eng, ſo haſtig ſprang er auf und trat ans Fenſter. Er öffnete es und ſchaute hinaus. Von einem nahen Thurme ſchlug es zwölf.
Der Nationalrath wandte ſich nach dem Profeſſor um, und fragte ihn, ob er ihn wohl begleiten wolle. Er werde den Heimweg antreten.
Der Profeſſor erklärte ſich dazu bereit.
Lange gingen die beiden Männer ſchweigend neben
einander. Endlich, als ob der Nationalrath die Ver⸗
pflichtung fühlte, ſeinem Gaſte eine Erklärung zu geben, ſeufzte er mit wehmüthigem Scherze:


