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Die Volksbeglücker : eine Erzählung : ein Band / von Max von Schlägel
Entstehung
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Sauter aufgeſtellt hat!“ rief der„Oberſt“, eine militäriſch ausſehende Geſtalt mit grauem Schnurr⸗ und Spitz⸗ bart.

„Das iſt die menſchliche Citelkeit, weiter nichts!“ meinte Wenggy entſchuldigend.

„Es war wohl auch die menſchliche Eitelkeit, daß er bei der letzten Regierungsrathswahl jene Schmach⸗ broſchüre gegen mich unter den Kantonsräthen vertheilen ließ, in Folge welcher er und nicht ich in den Regierungs⸗ rath gewählt wurde?“

„Das iſt nicht erwieſen, daß Maxer die Broſchüre geſchrieben hat“— rief Wenggy.

„Aber auch nicht widerlegt, und wenn er es wirklich gut meint mit der Partei, warum kommt er nicht offen zu uns herüber?“

„Er iſt Regierungsrath, er hat immerhin Rück⸗ ſichten zu nehmen auf das kollegiale Verhältniß mit ſeinen Amtsgenoſſen, er kann nicht unter ſieben immer mit ſeiner Stimme allein ſtehen.“

„Drum bleib' er dort, wohin er gehört“, rief der Poſtdirektor,„aber wir wollen uns nicht durch ihn zu halben Maßregeln verleiten laſſen. Wer nicht mit uns iſt, der iſt wider uns. Grad' in dieſer An⸗ gelegenheit gilt es, die„Halben“ von den„Ganzen“ zu unterſcheiden. Wenggy, Du, der Du immer unſer

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