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Die Volksbeglücker : eine Erzählung : ein Band / von Max von Schlägel
Entstehung
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zufrieden geben und wenigſtens dem Richterſtand ſeine bisherisige juridiſche Ausbildung nicht mißgönnen. Für⸗ ſprech Kuli, ein ſchlanker und nicht unſchöner, elegant gekleideter Mann, nahm die Sache ernſter und rief, einer Jury, wie ſie Herr Brey etwa zuſammenſetzen würde, möchte er nie die Entſcheidung über ſein Ver⸗ mögen anvertrauen. Fürſprech Schütz, ein Juriſt von zweiuudzwanzig Jahren, welcher jedoch zu den rechtsunkundigen Advokaten hielt, weil er dort trotz ſeiner Jugend und Unreife das große Wort führen konnte, warf boshaft dazwiſchen,„das Vermögen des Herrn Kuli möge bei der einen wie der anderen Ge⸗ richtsform keine große Gefahr laufen, da es ſich ja doch blos um die Vermehrung oder theilweiſe Ableugnung einer nicht unbedeutenden Schuldenlaſt handeln könne.“ Da wurde Fürſprech Kuli noch bleicher, erklärte, daß er in einer Geſellſchaft, wo ſolche Menſchen das Wort führten, nicht mehr verweilen könne, und verließ den Saal. „Laßt ihn laufen, den hektiſchen Einfaltspinſel!“ rief da eine klingende Stimme vom andern Ende des Tiſches, als einige Miene machten, Herrn Kuli zu⸗ rückzuholen. Es war der Fürſprech Sauter, ein kleiner ſchmächtiger Mann von etwa achtundzwanzig Jahren, mit feinen Zügen, der wegen ſeiner cyniſchen Schärfe und der unerbittlichen Ironie, mit der er alles angriff