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derſelben mit ihrem eigenthümlichen Wohlaut durchs Zimmer zittern zu hören.
Er ſah Hedwig an, ihr Geſicht war etwas belebter, und ihre braunen Augen lagen ruhig auf ihm.
Auf ihm, er fühlte, daß das nicht die richtige Be⸗ zeichnung für dieſen Blick ſei, ihr Blick ruhte einfach auf dem Manne, der die Frage geſtellt, die ſie aus ihrem innerſten Seelenleben aufgeſchreckt.
Der Eintritt des Nationalraths und ſeiner Frau ſchnitt eine weitere Unterhaltung ab.
Beim Anblick ihrer wieder verſöhnten Verwand⸗ ten, hinter denen ſich auch Anneli und Kläreli mit freudeſtrahlenden Geſichtern einherdrängten, ſtand Hed⸗ wig auf, ſchritt auf ſie zu und küßte ihre Schweſter auf, den Mund und reichte ihrem Schwager die Hand, der ſie herzlich drückte. Dann ging ſie raſch und ohne Gruß aus dem Zimmer.—
Eine Pauſe entſtand.
Der Nationalrath glaubte eine Aufklärung ſchul⸗ dig zu ſein.
„Hedwig hat ein herrliches Gemüth, aber von Jugend auf bei einer alten reichen Tante in einem der abgeſchloſſenſten Thäler des Berner Oberlandes erzogen, hat ſie ſich eine faſt krankhafte Hinneigung zur Natur und ſolche Eigenthümlichkeiten imn Umgang


