Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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dann mit beiden Armen umfaßte und in der Befürch⸗

tung, von den Gäſten in Nummer fünfzehn entdeckt zu werden, von der Wand wegriß.

Mein Herr, welche Unvorſichtigkeit! Sie bringen mich um den Dienſt! Ich glaubte Ihnen eine Gefälligkeit zu erweiſen. 3

Der rothe Fränkel kam etwas zu ſich und fuhr ſich mit der Hand über die Stirn. Sein Geſicht war weiß wie Kalk und die Sommerſproſſen, mit denen es bedeckt war, traten häßlich hervor. Senne Augen waren tief eingeſunken.

Eine Gefälligkeit! ſtammelte er.Ja, ja, es war ja ſehr luſtig, was ich geſehen, ſehr luſtig.

Er wollte wieder an die Wand zurückkehren, der Kellner trat vor ihn hin. 3

Ich muß Sie bitten, mein Herr, Sie ſind zu laut.

Zu laut! wiederholte Fränkel.Ja, ſeien wir leiſer, die da drinnen ſind ja jetzt auch leiſe.

Und er lauſchte mit vorgebeugtem Kopf.

Der Kellner faßte ihn unter den Arm und drängte ihn zur Thür hinaus und die Treppe hinab.

Fränkel griff unſicher in die Taſche. Er faßte einige Napoleons, einer davon entfiel ihm. Er gab auch die übrigen dem Kellner.