Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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geſtern kennen gelernt haben und deren Schutz mir ſchon dieſe erſte Verpflichtung auferlegt, mich heute zu ſchlagen. Für den Fall, daß die Waffen gegen mich entſcheiden, wird die junge Dame die Be⸗ ſitzerin meines verfügbaren Vermögens werden. Ich bitte Sie dann, ſoweit es Ihnen müöglich ſein wird, eine innigere Verbindung derſelben mit meiner Mutter und den achtungswerthern Schichten der Geſellſchaft anzubahnen. Ich ſtehe Ihnen mit meinem Wort als Edelmann dafür, daß das Mädchen Ihrer Theilnahme würdig iſt.“

Graf Entretout hatte mit ſeltſamen Gefühlen dieſe Eröffnung angehört. Sie war der Gipfelpunkt deſſen, was er als ſentimentale Schwärmerei bis jetzt belächelt hatte, und zum zweiten Mal heute ſchon begegnete es ihm, daß er ſich von dem, was er vollſtändig zu über⸗ ſehen glaubte, imponiren laſſen mußte— imponiren, das häßlichſte Wort, das Entretout kannte.

Er reichte Mondélion die Hand.

„Auch mein Wort als Edelmann, daß ich nach Kräften beſtrebt ſein werde, ein Vermächtniß ſegen⸗ bringend zu machen, das eine ſo edle Illuſion er⸗ zeugt hat.“

Rondélion drückte warm die dargebotene Hand und ſtieg in ſeinen Wagen, zu dem ihn Graf Entretout

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