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man ſagen, Jeanneton! Ich habe nichts, ſeit zwei Tagen nicht einmal mehr eine Wohnung.“
„Ich gehe mit Dir! Ich will nicht beſſer leben als Du!“
„Hm! Ich hatte da ein ganz hübſches Plätzchen für die Nacht— am Quai d'Orſay— eine der Trep⸗ pen, die zur Seine hinunterführen. Dahin kommt kein Stadtſergeant und das Plätſchern der Seine an den Stufen ſingt einen in Schlummer. Aber kühl iſt es und manchmal erwacht man mit ſteifen Knochen. Kannſt es einmal verſuchen, Jeanneton, obwohl es für zwei ſchwieriger iſt, unbemerkt hinunterzuſchlüpfen, als für eins. Es iſt zu toll— Pferde, Wagen und ein Diner für fünfzig Francs täglich zu verlaſſen um meinetwillen— es iſt zum Todtlachen.“
„Lache nicht, Reymond! Du brichſt mir das Herz. Laß mich bei Dir, das iſt Alles, was ich verlange; ich will gut machen an Dir, was ich verbrochen, ſo⸗ weit es möglich iſt.“
„Verbrochen? Du? An mir?“
„Ja, ja. So ſprachſt Du ſonſt nie, ſo warſt Du nicht; es gab gewiſſe Dinge, vor denen trotz Allem Deine ſtolze Seele zurückbebte.“
„Richtig! Ich konnte es nie über mich gewinnen, von meinen Freunden Geld zu leihen, und niemals betteln:


