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hängt iſt, glaubt jeder Elende mich beleidigen zu dürfen!“
Louiſon wendete ſich nach der Avenue Courſeuil und Nummer dreizehn. Hier hatte ihr Stolz vorerſt keine neue Probe zu beſtehen. Ein verunglückter Jockey, dem Lord Watkins die Wache über ſeine Perſon und ſein Eigen⸗ thum anvertraut hatte und der ſeinen Dienſt mit um ſo größerem Ernſte verſah, je weniger er durch ſeine Kenntniß der franzöſiſchen Sprache auf die Zerſtreu⸗ ungen des modernen Babel aufmerkſam gemacht wurde, kam hinkend an die Thür und glotzte Louiſon mit hinaufgezogenen Augenbrauen ins Geſicht, trotzdem er ſchon lange ihren Wunſch vernommen. Da ertönte aus den obern Räumen des Hauſes ein piſtolenſchuß⸗ ähnlicher Knall, der Portier verſchwand mit einer Raſch⸗ heit, die man ihm nicht zugetraut hätte, und Louiſon ſtand mit tiefem Schrecken vor ihrem eigenen Entſchluß.
Seine Lordſchaft nahmen eben in Geſellſchaft von Miß Pinkerton ein ſehr reichhaltiges Frühſtück ein, beſtehend aus Thee, Butterbrod, Schinken, Poulard, kaltem Hummer, Porter, Pale⸗Ale, und ein paar Flaſchen Moët, welche ihre grünen Schellackhäupter aus den Eiskübeln neben dem Kamin hervorſtreckten, ſchie⸗ nen anzudeuten, daß man auch manchmal den flüchti⸗ gern Genüſſen Frankreichs huldige.


