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Willenlos und halb weinend ließ ſich Nini zur Thür drängen und in ihren Shawl hüllen.
Wie betäubt ſchritt ſie die hellerleuchteten Marmor⸗ treppen des Hotels hinab.
Da, auf der letzten, fühlte ſie ihre Hand gefaßt. Sie ſah ſich um und ſchaute in das erregte Ge⸗
ſicht Stanowsky's. „Wohin wollen Sie?“ 8 6„Nach Hauſe.“
„Zu Tollheit und Elend? Sie ſind nicht klug. Nini, Sie ſind zu ſchön, um von einem Narren gequält zu werden.“
„Aber wo ſoll ich bleiben?“ fragte Nini und Thränen floſſen über ihre Wangen.
3„Bei mir!“ flüſterte Stanowsky und zog ſie zur
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Eine Thür wich dem Druck ſeiner Hand, eine
ſchmale Wendeltreppe führte aufwärts, und Nini Ber⸗ ton befand ſich in einem reizenden Boudoir, deſſen
Wände ſelbſt mit blauem Seidendamaſt ausgeſchlagen
waren.
4 Nini Berton ſchaute verblüfft durch den reizenden
Raum, den eine roſenfarbene Ampel matt erhellte. „Hier ſollſt Du bleiben, reizende Nini!“ ſagte
v. Schlägel, Nach uns die Sündflut. I.. 15 9 h
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