Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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Willenlos und halb weinend ließ ſich Nini zur Thür drängen und in ihren Shawl hüllen.

Wie betäubt ſchritt ſie die hellerleuchteten Marmor⸗ treppen des Hotels hinab.

Da, auf der letzten, fühlte ſie ihre Hand gefaßt. Sie ſah ſich um und ſchaute in das erregte Ge⸗

ſicht Stanowsky's. Wohin wollen Sie? 8 6Nach Hauſe.

Zu Tollheit und Elend? Sie ſind nicht klug. Nini, Sie ſind zu ſchön, um von einem Narren gequält zu werden.

Aber wo ſoll ich bleiben? fragte Nini und Thränen floſſen über ihre Wangen.

3Bei mir! flüſterte Stanowsky und zog ſie zur

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Eine Thür wich dem Druck ſeiner Hand, eine

ſchmale Wendeltreppe führte aufwärts, und Nini Ber⸗ ton befand ſich in einem reizenden Boudoir, deſſen

Wände ſelbſt mit blauem Seidendamaſt ausgeſchlagen

waren.

4 Nini Berton ſchaute verblüfft durch den reizenden

Raum, den eine roſenfarbene Ampel matt erhellte. Hier ſollſt Du bleiben, reizende Nini! ſagte

v. Schlägel, Nach uns die Sündflut. I.. 15 9 h

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