Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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denke ich jetzt, wenn ich eine Aenderung der Regierung wünſche, nur an mein armes mißbrauchtes Vaterland, nicht aber an die Intereſſen einer einzelnen Familie.

Und iſt das Wohl eines Landes von den Inter⸗ eſſen Einzelner zu trennen? Ich glaube nicht. Frank⸗ reich kann ſich momentan für Ideen begeiſtern, ſein Volk kann wunderbare Thaten und außerordentliche Frevel beginnen unter dem wehenden Banner einer unverſtandenen Phraſe, aber es kann nicht leben und gedeihen unter der Herrſchaft des reinen Princips, es braucht die ſichtbare Repräſentation der Staatsgewalt und jede beſtehende, ſo ſchlecht ſie ſei, iſt einer Um⸗ wälzung und der Schädigung aller Intereſſen, welche ſie im Gefolge führt, vorzuziehen. Ich haſſe die Re⸗ volutionen, denn ſie ſind etwas Häßliches.

Baron Mondélion antwortete nicht, zum Zeichen, daß er das Geſpräch in dieſer Richtung nicht fort⸗ zuſetzen wünſchte.

Graf Entretout reichte ihm die Hand.

Laſſen Sie uns Freunde ſein, was auch die Zu⸗ kunft bringe und nach welcher Seite hin auch unſere Be⸗ ſtrebungen auseinander gehen mögen. Darf ich Sie Léonie Lebrun vorſtellen, welche den unglücklichen Sieger von LCongchamps ſchon ſeit geſtern kennen lernen möchte? Mondeélion konnte nicht ausweichen, ſo ſehr er