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zug ſah faſt noch ärmlicher aus als der Nini's, denn Louiſon hatte keins der Schleifchen und Bänderchen daran angebracht, mit denen die Geliebte des Bruders den ihrigen verſchönte.
Sie blickte erſtaunt auf den Wagen.
Jean Jaccard verſtand den traurigen, vorwurfs⸗ vollen Blick der Schweſter.
„Ich werde morgen mit Androlet reden!“ ſagte er entſchuldigend.
„Ich fürchte, es wird diesmal ohne Erfolg ſein“, antwortete die Schweſter mit ihrem vollen ſanften Organ,„und Du wirſt morgen unter den Rohhei⸗ ten des groben Krämers mehr leiden, als Du heute Vergnügen haſt.“
Jean Jaccard half der Schweſter ſchweigend in den Wagen, wo Nini Berton bereits mit aller ihr zu Gebote ſtehenden Grazie ſich zurechtgeſetzt hatte.
Louiſon nahm neben der Geliebten des Bruders Platz mit einem Blicke, welcher bewies, daß ihr die wahre Urſache von ihres Bruders Verſchwendung nicht un⸗ bekannt war.
Nini Berton hatte zu viel Intereſſe an ihrer neuen Umgebung, den Inſaſſen der vorüberfahrenden Wagen, den glänzenden Toiletten und den bunten Livreen, als
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