pferde ritten, mächtig griffen die vier engliſchen Hell⸗ braunen aus, einzelne Steine ächzten unter den hart⸗ geſchmiedeten Reifen der Räder, die neuen Patentaxen brummten und der Firniß des prächtigen dunkelbrau⸗ nen Phaöëtons glänzte in der Sonne. Drinnen ſaß nachläſſig in die weißgrauen Polſter zurückgelehnt ein einzelner Herr. Er ſchaute nicht rechts, nicht links und kümmerte ſich weder um die mehr oder minder elegan⸗
ten Privatwagen und Droſchken, die er hinter ſich ließ, noch um die„gute Bürgerſchaft“ der Stadt Paris, die
ſich auf den Fußwegen drängte und welcher er für einige Augenblicke Luft und Sonne nahmm.
Nini Berton ſchaute dem Wagen nach, bis die hüpfenden Silbertroddeln der Jockeymützen und der regungsloſe Cylinderhut nicht mehr ſichtb r dann zog ſie mit einer ärgerlichen Bewegung ihren Arm aus dem Jean Jaccard's, wiſchte ſich den Staub von der nicht mehr ganz modiſchen Mantille aus ſchwar⸗ zer Seide und ſagte mit einem etwas verächtlichen Aufwerfen des Mundes:
„Da haſt Du Deine Frühlingsblumen, Jean! Es iſt eine Thorheit, zu Fuß nach Longchamps gehen zu wollen mit Damen!“
Und damit wiſchte ſie weiter, bis das letzte ſicht⸗ bare Staubkörnchen von der Mantille verſchwunden
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