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ſuchten gewaltſam das Schluchzen zurückzuhalten, deſſen Stöße ihre hohe Geſtalt erſchütterten.
„Nein, nein“, ſagte ſie dann,„ſo darfſt Du nicht fort. Wenn Du ſo von mir ſcheideſt, ſehe ich Dich nicht wieder, und ich will mein einziges Kind wieder haben, hörſt Du? Du darfſt Dich opfern, wenn es das Vater⸗ land von Dir verlangt, aber Du darfſt den Tod nicht ſuchen, René, Du biſt der letzte Deines Namens.“
Sie faßte das Haupt des Sohnes mit beiden Händen und küßte es convulſiviſch.
René Mondélion ſchaute ſeine Mutter eigenthüm⸗ lich lächelnd an. Sie verſtand, was dieſe in Thränen ſchwimmenden Augen ſagen wollten.
„Ja, ja, Du haſt Recht“, ſagte die Matrone haſtig.„Es wäre gleichgültig, ob Du ein paar Jahre länger leben würdeſt, Du wärſt ja doch der letzte. Das darf nicht ſein. Ich hatte keine Ahnung von der Kraft einer echten Mannesliebe; Dein Vater war gut, aber ſchwach und liebte mich, weil man ihm be⸗ fahl, mich zu lieben. Verzeihe mir, ich verſtand Dich nicht, aber ſei ruhig, ich werde es wieder gut machen, ich werde Dir helfen. Du ſollſt nicht der letzte Deines Namens ſein, ich will noch Enkel auf meinen Knieen ſchaukeln, die mit dem Lorbeer ihres Vaters ſpielen. Laß den Staatswagen anſpannen, René, ich


