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den goldenen Sporen, und derjenige, über deſſen Wiege ſich die Spangen einer Fürſtenkrone wölbten, hat nur ein Leben, um es dem Vaterlande zu weihen, wie der Geringſte.“
Die Matrone betrachtete forſchend die ſchärfern Züge ihres Sohnes, über ihr Antlitz zuckte es ein paar⸗ mal ſchmerzlich. René ſah zu Boden.
„Eine ſolche Zeit ſchlingt ein Band um das, was ſich am fernſten ſtand, René! Du ſollſt nicht leiden, während Du Dich fürs Vaterland opferſt,— bringe
mir Deine Braut!“
Die Matrone hatte die letzten Worte leiſer ge⸗ ſprochen, als ob ſie ihr trotzdem ſchwer würden.
René ſchüttelte den Kopf.
„Ich habe keine Braut, Mutter!“
„Und jenes Mädchen?“
„Wäre vielleicht die Geliebte des Arbeiters Mon⸗ délion geworden, verſchmäht es aber, die Gattin des Barons zu ſein.“
Die welken Wangen der alten Dame ergrühten wie von tiefer Beſchämung.
„So! Das iſt eigenthümlich, einte ſolche Selbſtlo⸗ ſigkeit iſt ſelten. Du leideſt, armes Kind—“
Mondelion's Lippen zuckten und ſeine Augen er⸗ hielten einen feuchten Schimmer.


