lichen Wälder der Umgegend einmündete, ſeinen Namen behalten, trotzdem ſchon längſt„Gaſthof zum Bären“ in goldenen Lettern über der Hausthür praugte. Die Schmuggler⸗ und Diebsbanden früherer Jahrhunderte gehörten freilich der Ueberlieferung an, dafür aber bot das Lumpenhäuſel ſeit Jahrzehnten den leichtlebigen Elementen des königlichen Haushaltes einen willkom⸗ menen, der directen Beobachtung ihrer Oberen ent⸗ zogenen Tummelplatz. Dazu geſellten ſich die weniger an die Hausordnung der Sommerreſidenz gebundene Dienerſchaft des königlichen Gefolges, der Hofchargen und Cavaliere, die Jäger und Lakaien einiger benach⸗
barten hochadeligen Güter; und auch einige Privat⸗
förſter, Oekonomen und reichere Bauern erfuhren Dul⸗ dung, wenn ſie ihre Silberzwanziger und Gulden auf der immer belebten Kegelbahn opferten.
In den letzten Tagen war die Kegelbahn beſonders beſucht geweſen. Mehrere Hofchargen und Cavaliere der Nachbarſchaft waren angelangt und hatten im königlichen Schloß oder in den Villen ringsum Quar⸗ tier genommen, und aus deren unbeſchäftigter Diener⸗ ſchaft rekrutirten ſich die Gäſte im Lumpenhäuſel ſtets aufs neue.
So tönte auch an dem Abende, da Johann Helm⸗ berg das Pferd des Königs nach den entlegeneren


