Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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wieſen worden. Helmberg's bitteres Lächeln ſchien ſagen zu wollen: Ich bin ja auch nichts Beſſeres als die Andern. 5

In einiger Entfernung ſtand beobachtend der Stallmeiſter Niederhuber. Ein ſchadenfrohes Lächeln flog über ſeine Züge, als er Helmberg Vorbereitungen treffen ſah, noch zu vorgerückter Zeit mit Sultan ab⸗ zureiten. Je auffallender und unüberlegter der junge Mann handelte, deſto näher war er ſeinem Fall das ungefähr lag in den Zügen des Stallmeiſters, als Helmberg, nachdem er die Piſtole am Sattel befeſtigt hatte, das feurige Roß des Königs beſtieg und durch das Stallthor ritt. Helmberg fühlte, daß ihm alle ſeine Collegen nachſahen, auch hielt er es für geeig⸗ neter, die erſte Hitze des edlen Renners vertoben zu laſſen, ehe er ernſtere Anforderungen an denſelben ſtellte. In geſtrecken Galopp jagte er daher über den Hof und bog in das Thor ein, durch welches das grüne Dunkel des Parks geheimnißvoll hereinſah.

Es war ein eigenthümliches Bild, die zierlich ge⸗ drungene Geſtalt Johann's auf dem edlen und zugleich gewaltigen Thiere, welches man für den hochgewachſe⸗ nen jugendlichen König beſtimmt hatte, und das der kleine Reiter dennoch mit vollendeter Meiſterſchaft re⸗ gierte. In langem gleichmäßigem Sprung jagte der