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thuung ſchuldig, unglücklicher Knabe, und Du ſollſt ſie erhalten!
Die beiden Beamten gingen. Der Graf folgte ihnen mit den Blicken und ſchaute noch immer auf die Thür, nachdem ſie ſich längſt hinter Helmberg ge⸗ ſchloſſen hatte.
Dann trat er ans Fenſter.
Die Sonne war hinabgegangen hinter dem Park, deſſen grüne Dämmerung dichter und räthſelhaft zu den Bogenfenſtern hereinſchaute. Breite, wohlgepflegte Sandwege, ergraute Statuen und morſche Vaſen un⸗ terbrachen da und dort das Meer von Blättern und Zweigen.
Der Graf ſchaute hinunter, ohne zu wiſſen, was er ſah; eine Bewegung, wie er ſie nie gekannt, zitterte über ſein gutmüthiges Geſicht, und nachdenklich und mit ganz eigenthümlichem Ausdruck murmelte er vor ſich hin:„Mein Bruder!“


