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herin der Herzogin Amalie mit der ſpitzen Naſe und der ewig gelben Geſellſchaftshaube! Und“— hier neigte ſich Eva ſchalkhaft zu ihrem Onkel—„dieſe ernſte ſtolze Erſcheinung in Grau, welche ſo kerzengrade auf ihrem Stengel ſitzt und ſich weder rechts noch links herabläßt“— Eva's Stimme wurde leiſer und faſt unwillkürlich warf ſie einen flüchtigen Blick um ſich— „das iſt unſere geſtrenge Gräfin Tante! Nun, On⸗ kel, wirſt Du mir noch einmal deſpectirlich von meiner Geſellſchaft ſprechen?“
Eva ſah ſo ſchelmiſch heiter zu ihm auf, es ge⸗ ſchah ſo ſelten in der letzten Zeit, daß ein Schimmer des früheren Uebermuths ihr melancholiſch ſinnendes Geſichtchen aufheiterte, daß der Graf lächelnd ihre Wangen berührte. 4
„Still, ſtill, kleine Bosheit! Du vergißt, wer in der letzten Zeit ſo gut und nachſichtig mit Dir war!“
Dann wandte er ſich um, mit Eva in das Haus zurückzukehren. Da ſtieß das junge Mädchen einen leiſen Schrei aus und, als ob ihr die Erſcheinung Bangen verurſache, deutete ſie mit zitternder Hand nach dem Eingang des Gartens, von dem Hans, als er ſich entdeckt ſah, ſich jetzt langſam näherte, mit einem Geſicht, als müſſe er in eine Schlacht.
„Onkel, der Feenkönig!“ hauchte Eva erbleichend.
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