Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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heit aufkommen zu laſſen“, bemerkte der Graf, ſchon zur Hälfte beruhigt.

„Vielleicht iſt er eben eine ganze Sumpfpflanze, Onkelchen.“.

Diesmal konnte die Stimme nirgends anders herkommen als von den Lippen der„Stummen“. Denn Eva hatte, wenn auch zarter geröthet, ſo doch ebenfalls ziemlich erhitzt dem Palmenhaus endlich ent⸗ ſteigen kͤnnen.

Hans zitterte vor freudiger Aufregung und in ſeinem Kopfe ſah es wirrer aus als an dem Tage, da ihn ſein Vater mit der Erklärung umarmt hatte, daß er infolge königlicher Entſchließung der ein⸗ zig berechtigte Majoratserbe von Tondern ſei.

Nachdem der Graf ſich von dem Lachen allmälig erholt, welches die harmloſe Bemerkung Eva's hervor⸗ gerufen, gingen die beiden vorwärts, die engen Gar⸗ tenwege entlang und entfernten ſich immer weiter von Haus, ſodaß er nichts mehr verſtehen konnte; und der Muth, ſich ihnen zu nähern, entſank ihm immer mehr.

Da blieb der Graf am Ende des kleinen Gar⸗ tens plötzlich wieder ſtehen.

„Ja, iſt, denn der Andre niemals nüchtern?“

rief er aus, indem er vor einem dicht mit Stiefmütter⸗ o. Schlägel, die Ritter der Gegenwart. II. 17 4