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in all die duftende Pracht, durch menſchliche Stimmen aus ſeiner Bewunderung aufgeſchreckt.
Der Oberceremonienmeiſter, gekleidet wie am Tage der Verlobung Erneſtinens mit Angelo, kroch in ge⸗ bückter Haltung aus dem Palmhauſe, deſſen niederer Eingang ohne dieſe Vorſicht unfehlbar den oſtindiſchen Filzhelm unſanft abgeſtreift haben würde. Das Antlitz des Grafen war anzuſehen, als entſtiege er einem ruſſiſchen Bade, und ſtatt der vergoldeten Vörhangs⸗ ſtange von damals war er mit einer rieſigen Gieß⸗ kanne bewaffnet.
Hans erbleichte ebenſo ſehr, als der Graf roth war, denn hinter dieſem, in einem allerliebſten hellen Gartenkleide, das kleine Geſicht beſchattet von einem Strohhut mit grüngefüttertem Rande und die Arme bis zum Ellenbogen bedeckt von fingerloſen Handſchu⸗ hen aus grauer Seide, kroch Eva an das Tageslicht, eine mächtige, an einem langen Stabe befeſtigte Baum⸗ ſcheere an das Licht befördernd.
Da blieb der Graf unvermuthet ſtehen, und Eva war gezwungen, in ihrer vorgebeugten Stellung unter der niedern Thür auszuharren, bis ihr Onkel fertig ſein würde mit der Betrachtung der unſcheinbaren, am Boden hinkriechenden Pflanze, deren Zuſtand, wie es ſchien, ſeine Entrüſtung in hohem Grade herausfor⸗


