Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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mit ſich niederriß und den nachdrängenden Wagen

aufhielt. Ich ſprang vom Wagen; der Kutſcher, der ſchon vorher heruntergeſprungen war, kam hinkend herbei. Dein Vater ſaß noch immer auf ſeinem Sitz und hieb auf die zum Tode verwundeten Thiere. Der Kutſcher hatte raſch beſonnen die Stränge abge⸗ ſchnitten.

Um Gottes willen! Was haben wir Dir gethan?

rief ich außer mir Deinem Vater zu. Er lächelte bä⸗

miſch in ſich hinein und ſtieg ab.

Ich weiß es ſchon lange, ſagte er,daß Ihr mir nach dem Leben trachtet, Ddu und er, und da wollte ich Euch zuerſt tödten.

Wer? Wer will Dir ans Leben? rief ich. Er hob den Kopf, zog die Augenbrauen in die Höhe und ſtarrte ins Leere. Dann lachte er in ſich hinein wie vorher, und lief raſch und unaufhaltſam den Berg hinun⸗ ter. Ich konnte ihm nicht folgen, denn vor Schreck war ich einer Ohnmacht nahe. Inzwiſchen hatten un⸗ ſere Leute, welche die tolle Fahrt mit angeſehen und uns gefolgt waren, den Platz erreicht. Sie trugen mich halb bewußtlos heim.

Es war ſchon ſpät am Abend; ich hatte alle Leute ausgeſchickt, den Grafen zu ſuchen, während ich ſelber Stunden der entſetzlichſten Angſt lebte. Da