Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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Tode erbt er Alles; aber mir iſt, als ſei doch noch etwas faul.

Was geht das Sie an?

Mich? Der alte Herr ſah Rebekka groß an. Achtzigtauſend Thaler geht es mich an.

Damit drehte er ihr den Rücken und verfiel in tiefes Sinnen darüber, was in der Angelegenheit Ton⸗ dern noch etwa faul ſein könne.

Von jetzt an nahte Rebekka dem großen Manne, der einem Cavalier achtzigtauſend Thaler geborgt hatte, nur noch mit tiefſter Ehrfurcht.

Während ſich die erzählte kleine Scene über ihren Köpfen abſpielte, waren Ulrich und Hans von dem ſeinem Herrn im Trab folgenden Reitknecht erreicht worden, der nun im Verein mit dem das Thor öff⸗ nenden Portier die Pferde übernahm.

Die beiden jungen Männer traten in einen klei⸗ nen alterthümlichen Hofraum, der von einem roſtigen Eiſengitter begrenzt wurde, durch das man in einen ziemlich zopfig angelegten Garten mit einem griechi⸗ ſchen Tempel im Hintergrund und mit verwilderten

buchsbaumeingefaßten Rabatten blickte.

Die Brüder wandten ſich rechts nach dem von zwei verſtümmelten Karyatiden bewachten Eingang des Hauſes; eine alte Dienerin öffnete, nickte dem Berei⸗