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Zeit ſo abgeſchmackt bleiben möchten wie gerade jetzt, denn es wäre traurig für uns, wenn wir eine Garniſon verlaſſen müßten, welche uns ſo ſehr zur zweiten Hei⸗ mat geworden iſt.“
„Verlaſſen?“ ſagte die Baronin nicht ohne Ironie. „Ich denke, wenn ernſte Zeiten nahe ſind, hat die öſter⸗ reichiſche Regierung doppelte Gründe, Sie hier zu laſſen, um vielleicht eine Bevölkerung niederzuhalten, die Sie
und Ihre Herren Kameraden ſo genau kennen!“
Das ſchmale, gebräunte Geſicht des Offiziers bedeckte ſich mit dunkler Röthe und ſeine runden ſchwarzen Augen öffneten ſich weit.
„Und Sie können glauben, Baronin“, rief er,„daß wir Gendarmendienſte thun würden an einem Orte, wo wir die Kinder auf den Armen gehalten haben— gegen Familien, deren Gaſtfreundſchaft wir genoſſen und die ſich vielleicht der herrſchenden Bewegung nicht ganz entziehen könnten? Nimmermehr! Meine Kame⸗ raden und ich ſind übereingekommen, bei der erſten ſichern Nachricht von einer drohenden Erhebung um unſere Verſetzung einzukommen. Der Kaiſer wird das gewähren, ſchon um ſeiner Offiziere ganz ſicher zu ſein!“ ſchloß Serravaglia mit einem Ton, daß Ilka ver⸗
wirrt zu Boden ſah.
„Das iſt edel von den Herren, ſo traurig es


