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lichkeit mit ſeinem Sohne wurde nur durch das Alter, das ausdrucksloſe Auge, die glatt geſtrichenen grau⸗ blonden Haare und das eiſengraue Schnurrbärtchen vermindert. Herr von Lorin war zum Unterſchied von ſeiner Frau, welche den Magnatentitel ſelbſt nach ihrer Verehelichung fortzuführen das Recht hatte, einfacher Adeliger; aber es war zu erwarten, daß der Kaiſer, wie Herr von Lorin und ſein Sohn, der König von Ungarn, wie die Magnatin zu ſagen pflegte, bei fort⸗ geſetzter Loyalität nach der Großjährigkeit Sandor's die ſiebenzackige Krone der Familie erblich verleihen werde. Dem Herrn des Hauſes gegenüber ſaß wie immer Major Durra, Serbe von Geburt, braun und hager, in der veralteten blauweißen Uniform eines aufgehobenen Huſarenregiments. Durra ſchien vorzüglich die Auf⸗ gabe zu haben, gegen den Grundherrn allabendlich zwei Dominopartien zu verlieren und ſich, wenn Herr von Lorin bei der dritten, wie er pflegte, einſchlief, den Anſchein zu geben, als bemerkte er es nicht. Der Eti⸗ kette des Hauſes gemäß hatten die übrigen Anweſenden ein ähnliches Benehmen zu beobachten und es zu igno⸗ riren, auch wenn der alte Herr manchmal etwas zu hörbar ſchlief. Etwa in der Mitte des Zimmers, halb ausgeſtreckt auf einer Cauſeuſe, welche vermittelſt Rollen von einem


