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Baronin glatt, während ihre Hände immer durchſichtiger und zitternder wurden.
Die Magnatin ſelbſt iſt eine Greiſin geworden, und das düſtere Roth des Abendhimmels vermag nicht mehr ihren eingefallenen Wangen einen Schein von Geſund⸗ heit und Friſche zu leihen.
Wir wollen nicht nach Lorin und ſeinen Steppen zurückkehren, auf denen der Herbſtabend noch mit der Glut des Mittags brütet und die Sonnenſcheibe blut⸗ roth und ſtrahlenlos untergeht in der braunen Staub⸗ wolke, welche die Hetzjagd des neuen Grundherrn und ſeiner Gäſte am Horizont aufgewirbelt.
Um dieſe Jahreszeit ſind die Abende im Herzen Deutſchlands bereits feucht und kühl; ein leichter weißer Duft ſchwebt über den Stoppelfeldern und ſchwarze Tannenwälder ſtrecken ihre feinen durchſichtigen Spitzen von den ſanft anſteigenden Hügeln zum farbloſen Him⸗ mel empor.
Ungefähr in der Mitte des bebauten Landes auf der halben Höhe eines der tannengekrönten Hügel liegt ein großes Schloß mit weitläufigen Stallungen und Wirthſchaftsgebäuden; weiter unten, nahe den vier Tei⸗ chen, welche dunkel grau wie Schiefer den Abendhimmel wiederſpiegeln, liegt ein Landhäuschen im Schweizerſtil mit vorſpringendem Giebel und Veranden, Spiegelſchei⸗
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