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einem Stöhnen der Wuth ſich an ſeinen Arm klam⸗ merte, und dröhnend fiel hinter ihm die Thür ins Schloß.
„Geh' und verhungere!“ knirſchte Jolanthe in tödtlichem Haß. Dann trat ſie vor den Spiegel und ſchlug den Schleier, der ihr Geſicht zur Hälfte be⸗ deckte, zurück.
„Häßlich genug zur Nonne!“ murmelte ſie.„Des Herzens Kinderthorheit ſei abgethan! Das markloſe Geſchlecht, das ſich das ſtarke nennt und das mit ſchlotternden Knieen vor dem Geſpenſt der eigenen Ehre einherwankt, hat ſeinen Reiz für mich verloren.
Ich muß herrſchen und wenn es auch im Finſtern iſt!“
Ungefähr um dieſelbe Zeit, als Janos in ſeinem niedrigen Schlitten in die weiße unendliche Ebene hinaus⸗ fuhr, ſtieg Herr von Werdenau in Civilkleidung und ohne ein einziges Ordensband im Knopfloch zu den Zimmern der Baronin empor und ließ ſich bei der Dame melden.
Er wurde ſofort vorgelaſſen und kurze Zeit darauf erging auch an Gertrud die Einladung, ſich zu der Magnatin zu begeben.
In ſich gekehrt und traurig, wie ſie in den letzten Tagen faſt immer geweſen, folgte ſie der Aufforderung


