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danken gelangt, als er ſich leiſe am Arme berührt fühlte. Sich umwendend, ſah er in das entſchloſſene Geſicht des Grafen Ketlan.
„Ich bin bereit, Ihre Mittheilungen über meine— über Frau von Valaſy entgegenzuneh⸗ men...
Ein jäher Verdacht durchzuckte den Offizier... Janos hatte es ja ganz beſonders eilig, ſich ſeiner Braut zu entledigen. Denn dann war er ja frei, und nicht einmal die Politik hinderte ihn mehr, die Deutſche, die er ohne Zweifel noch immer liebte, heimzuführen. Einen Augenblick war Werdenau verſucht, jede Auskunft zu verweigern und die Waffen entſcheiden zu laſſen zwiſchen dem Grafen und ihm. Ein gewal⸗ tiger Seelenkampf, den er kaum zu bemeiſtern ver⸗ mochte, ſpiegelte ſich in ſeinen Zügen. Aber ſeine edle Denkungsart trug den Sieg davon. Trotz alles Vor⸗ hergegangenen hatte Graf Ketlan ihm in der letzten Stunde unzweideutige Beweiſe echt ritterlicher Geſin⸗ nung gegeben. Er zweifelte nicht, daß Janos, ſobald die wilden revolutionären Leidenſchaften in ihm zum Schweigen gebracht ſein würden, als bedeutender Mann ſeinem Volk in allen edlen und hochherzigen Beſtre⸗ bungen voranleuchten könne. Aber Janos war faſt mit Sicherheit für alles Beſſere verloren zu geben,


