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dener, verklaͤrter ſeine Miene. Ich aber ſchielte von Zeit zu Zeit veeſtohlen hinuͤber, buchſtabirte meine kuͤnftige Unentbehrlichkeit, meine behagliche Stellung, meine Verſorgung, ja mein ſchnelles Emporſteigen aus der muſikaliſch⸗beſeligten Phyſiognomie, aus den Dank⸗ barkeit und Enthuſiasmus ſprechenden Aeuglein des alten Herrn. So gelangten wir zu einem koſtlichen Dolce, wo die Viola einen ſiegenden Lauf auszufuͤhren hatte, und ich ſetzte meine rechte Hand mit dem Bo⸗ gen im Vorgefuͤhle meines kuͤnſtleriſchen Triumphes eben in die gebuͤhrende Poſitur, als eine Fluͤgelthuͤr ſtuͤrmiſch aufgeriſſen ward, und ihr Knarren einen ſchnei⸗ denden Mißton in unſere Sphaͤrenharmonie hineinwarf.
Es war die Hofraͤthin, uͤber und uͤber gluͤhend vor .Zorn und mit flammenden Blicken, welcher der er⸗ waͤhnte Jaͤger mit einer Miene, in der Freude mit unbeſchreiblicher Bosheit gepaart, auf dem Fuße folgte. „Wie,“ rief ſie, und ihr Blick fiel wie vernichtend auf mich,„Sie laſſen eine Dame vom Range, die ſich ſo weit herablaͤßt, Sie, einen Untergeordneten, Ihrer Beſprechung zu wuͤrdigen,— Sie laſſen mich warten um indeſſen durch euer ohrenzerreißendes Gekratze das ganze Haus zu quaͤlen? Braucht man einen Secretaͤr dazu, um ſich an ſeinen ſchuͤlerhaften Gegeige Kopf⸗ ſchmerz zu holen?—„Und Sie, mein Herr Gemahl,“ fuhr ſie zu Jenem gewendet fort,„wie oft habe ich


