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hinuͤber, und Thraͤnen der freundlichſten Theilnahme glaͤnzten in ihren Augen, und ſie breitete die Arme nach mir.
Drin hoͤrte ich luſtig die Teller klappern. Ich konnte mit Anſtand nicht laͤnger da bleiben, Bei der Gelegenheit fiel es mir ein, ich ſelbſt hatte noch nicht gegeſſen. Aber ich hatte zehn Silbergroſchen in der Taſche; welcher Schatz fuͤr einen Menſchen, der eben ſein beſtaͤndiges Auskommen gefunden, welch ein Ueber⸗ fluß fuͤr ein einziges Diner? Gleich links neben dem Hauſe war eine ſtattliche Traiteurie. Sie war der Schauplatz meines Triumphes. Der Garcon mußte mich meines bereits hochmuͤthigen Ganges und ſtolzen Benehmens halber fuͤr etwas Vornehmes halten, denn er fragte mich, ob es mir beliebte, mit Champagner zu ſpeiſen. Haͤtte ich meinem jauchzenden Gemuͤthe folgen duͤrfen, ich haͤtte Nectar gefodert,— ach! die in Gluͤckesfuͤlle Gebornen koͤnnen es nicht ahnen, wie eine ſchwer errungene, ſichere Stellung im Leben das Gemuͤth erhebt, aber bei dem jetzigen Beſtande meiner Kaſſe beſchraͤnkte ich mich darauf, meine kuͤnftige Herr⸗ ſchaft ſammt Zugehoͤr in gutem Landweine hoch leben zu laſſen, und meine einfachen, aber wohlbereiteten Speiſen mit vieler Behaglichkeit zu genießen. So wurde es halb vier Uhr, und ich ließ ſchnell meine Rech⸗ nung machen. Sie betrug neun Silbergroſchen; noch


