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her, und wandte ſich, Erholung ſuchend, durch deſſen Fenſter in das Haus eines ehrlichen Schuſters, wo mich meine freundliche Armuth traulich gruͤßte, und mir ganz naiv, wie ein ſorgenloſes Kindlein, ihr ein⸗ faches Roͤckchen zeigte.
Das Beſuchzimmer ſchloß ſeine Fluͤgel hinter mir, und ich erblickte die Rechte, nein, nicht die Rechte meines Herzens, ſondern meiner Arme. Es war eine wuͤrdige, geiſtreich geſtaltete Frau, ſie mochte etwa in den Vierzigen ſein. Die Art, mich zu empfangen, war die feinſte, wohlthuendſte; ſie druͤckte ihr Ver⸗ gnuͤgen aus, daß ich ihrer Einladung Folge geleiſtet, und dadurch bewieſen haͤtte, ich bereuete meinen Ritter⸗ dienſt nicht. Ich ſtotterte muͤhſam einige Gemeinplaͤtze, um mein kleinſtaͤdtiſches Embarras zu verbergen, da oͤffnete ſich die Seitenthuͤre, und die Linke in der an⸗ muthigſten Morgenhuͤlle, wie eine Thauſylphide, ſchwebte ins Zimmer. Ein Hauch Aurorens uͤberflog ihre Wan⸗ gen, als die Aequatorſonne ihrer Schoͤnheit alles ver⸗ ſengend und alles entzuͤndend hervortrat. Wie krampf⸗ haft zog ich den Arm, der ſie geleitet, an mein Herz, und noch mußte die elekteriſche Ladung in ihm ſein, denn jenes ſchlug ſtuͤrmiſch empor.
Nun erſt, als ſie von einem Lichtmeer umfloſſen und nach einer holden, pittoresken Verbeugung vor mir ſtand, verwuͤnſchte ich mit einem heimlich komiſchen


