than haſt, will ich dir an deiner armen Mutter vergelten. Halte dich gut und
mache, daß ich dich bald zu ihr zuehafſn
den koͤnne.“
Die uͤbrigen Raͤuber bekamen in⸗ deß alle den blutigen Lohn, den ſie durch ihre blutigen Thaten verdient hatten. Die Zigeunerinn kam auf immer in das Zuchthaus. Das geraubte Gut wurde den Eigenthuͤmern, die man noch entde⸗ ken konnte, zuruͤckgegeben; von dem uͤbri⸗ gen aber auf Verwendung des Grafen ein großes Waiſenhaus gebaut.
Margaretha blieb in den Dienſten der Graͤfinn, wie vorher, und hatte nun nach langem Leiden auch wieder frohe Ta⸗ ge. Den Gaͤrtnerjungen Goͤrge hatte man wegen ſeines Leichtſinns und ſeiner Nachlaͤßigkeit laͤngſt fortjagen muͤſſen; er


