oder traͤume ich nur?— Ja, du biſt es; du ſiehſt deinem Vater ſo aͤhnlich, wie ein Thautropfen dem andern! O wie wird ſich deine Mutter freuen! O freue dich doch auch; ſieh, wir gehen jetzt zu deinem Vater und deiner Mut⸗ ker.„
Vater Menrad wiſchte ſich eine Thraͤne ab, und ſagte:„Sey geprie⸗ ſen, guter Gott! Deine heilige Vor⸗ ſicht waltet ſichtbar uͤber dieſem Kinde. Du trockneſt die Thraͤnen dieſer armen Jungfrau, die ohne Unterlaß zu Dir hinauf weinte. Du ſchenkeſt guten Ael⸗ tern ihr innig geliebtes Kind wieder. Du kroͤneſt ſogleich meine erſten Tritte mit Segen, und erſpareſt mir altem Manne lange Rachforſchungen. Deine Huld und Erbarmung ſey ewig geprie⸗ ſen!⸗
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