Neuntes Kapitel. Die Auelle und der Regen.
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Indeß hatte ſich die Sonne gewen⸗ det; die Blumenbeete des Gartens lagen im Schatten. Einige Blumen, die Menrad vorzuͤglich liebte, waren an der Sonnenhitze etwas welk geworden. Ob⸗ wohl er auf baldigen Regen hoffte, ſo wollte er dennoch aus weiſer Vorſicht wenigſtens ſeine Lieblingsblumen etwas begießen. Er nahm ſeine Gießkanne, fuͤhrte den Knaben an der Hand, und ging zur Quelle, die reichlich aus einem großen, mit Moos bewachsnen Felſen hervorbrach.
Heinrich ſchlug vor Erſtaunen die Haͤnde zuſammen.„Welch eine Menge
Waſſer das iſt, rief er, die da aus dem
Steine herausrinnt! Alle Augenblick⸗


