Er ahnete bald, das Kind ſey vorneh⸗ men Aeltern von den Raͤubern geraubt worden.„Laß den Kleinen bey mir, ſagte er zu dem Juͤnglinge, und ſage fuͤr jetzt nocha keinem Menſchen davon. Ich hoffe, ſeine Aeltern ſind noch aufzufin⸗ den.— und hier iſt er indeß gegen die Nachſtellungen der Raͤuber am beſten
geſchaßt.„ Sie fliehen meine Zells wie das Fener.„Gold und Silber iſt bey
mire nicht zun holen, und guten Rath und heilſame Ermahnungen, die freylich oft mehr werth ſind als Gold und Sil⸗ ber, haſſen ſi ſie. Zu dem Knaben aber fprach er:„Sey mir herzlich gegruͤßt, lieber Heinrich! Ich will dein Vater feyn, und fuͤr dich ſorgen, bis ich dich dei⸗ nem Vater und deiner Mutter wieder zu⸗ ruͤck geben kann. Nenne mich von nun an nicht anders, als Vater!“


